Underground, Köln

Geschrieben von Flozze

DAS PACK 17.12.2009 im Underground / Köln Wir haben das Licht gesehen. Schweineglied (Pensen) und ich (Fozenmeier), waren gestern Abend hier in Köln auf dem Konzert von Paul McCartney. Dankbarkeit, Tränen der Freude, ein ganz besonderer Abend. Wir sind beide, das kann man an dieser Stelle ruhig mal sagen, absolute Beatles-Fans. Und diesen Mann, leibhaftig vor einem zu sehen, und zu hören wie er für einen Lieder singt die einen ein Leben lang begleiten, einfach unfassbar. Das Leben ist schön. Danke lieber Gott. Für alles und Paul. Wir haben die Ohrbooten-Tour unterbrochen um einer Herzensangelegenheit nachzugehen. Wir sind heute eingeladen mit „Die Schröders“ ein letztes Mal ein Konzert zu spielen. Langjährige Weggefährten werden nun, als Band, das zeitliche segnen. Das macht uns traurig. Sehr. Trotzdem überwiegt die Freude dabei sein zu dürfen. Ein letztes mal „Schmutzig Liebe machen“ mit Burger, Sascha, O-Lee und Hempy, der in mir eine Nervosität und sexuelle Spanungen auslöst, wie ich es noch mit keinem Mann jemals erlebt habe. Aufregend. Nach einer Nacht mit sanften Träumen im Hirn und großen Melodien im Ohr, kommen wir gegen 15.30 im Underground an. Wie ist das alles schön. Der Vorverkauf lief super, fast 200 Tickets sind weg. Wir haben einen ausgiebigen Soundcheck, mich packt ob der Erlebnisse des letzten Abends die totale Spielfreude und wir daddeln einfach rum. Lange und gut. Wir sind schon so zwei Teufelskerle. Leider beginnen wir heute ziemlich früh, denn später ist noch Rap-Party mit Freestyle Session. Lächerlich. Wir heissen zwar Rap gut, aber, das kann man voarausnehmen, ein geschichtsträchtiges Happening, wie den letzten Schröders-Gig in Köln, um 23.00 Uhr zu beenden weil danach 5 bekiffte Assis im Kreis stehen und Rappen, halte ich für fragwürdig. Egal. Burger sagt uns mit blumigen Worten an, und wir gehen „On Stage“. Wir tauschen heute das „Schlittschuh-Lied“ gegen „Heavy Metal Kind“ denn wir möchten den Leuten den Rock schenken. Wir sind heute gut, verkaufen auch gut, aber für mich gehört dieser Abend den Schröders. Ich will ALLES sehen, die hauen heute aber auch einen Gassenhauer nach dem anderen raus. Das Publikum feiert frenetisch, glückliche Gesichter überall. Und als letzten Song: „Candy“. Der Titelsong aus der Foto-Love-Story „Song für Candy“ aus der Bravo, anno 1991. Ich gestehe Burger vorm Konzert das ich meine erste und auch so ziemlich einzige Bravo gekauft habe wegen „Die Schröders“. Ich hatte die ersten Teile alle so im Schulbus mitgelesen, und dann pünktlich zum letzten Teil, begannen die Ferien. Ich wollte aber unbedingt wissen wie es ausgeht, und habe, ganz rot vor Scham, im Friseursalon „Elke Preis“ in einem kleinen Kaff bei Hannover, mein „erstes Mal“ der anderen Art erlebt. Und nun, fast 20 Jahre später, höre ich zum ersten mal den Song dazu. Danke liebe Schröders. DAS PACK liebt euch für immer und doll.
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