Alte Post, Emden

DAS PACK live in der Alten Post in Emden, 29.01.2010 Wir stehen morgens zeitig auf. Denn wir haben heute schon wieder einen schönen Ritt vor uns. Von Dresden nach Emden. Das zieht sich, und wir haben schlimmste Befürchtungen was das Wetter angeht. Obwohl wir dann doch ganz gut durchkommen sind wir ziemlich gerädert als wir in Emden ankommen. Dank gebührt an dieser Stelle, zum wiederholten Male und ausdrücklich, Heinz Strunk, für seine grandiosen Hörbücher. Sie sind ALLE gut und versüßen uns die Stunden auf dem „Bock“. Der beste Sitzplatz ist eindeutig der auf der Rückbank, denn da hat man gefühlt ein bisschen mehr Platz sich auszubreiten und zu versuchen einen Moment zu schlafen. Das ist gut fürs Gefühl, auch wenn ich regelmäßig mit derbsten Nackenschmerzen aufwache, weil der Abstand zwischen Sitz und Scheibe so groß ist, dass man sich total verbiegen muss um sich anzulehnen. Mir fällt bei der Anreise auf, wie wunderhübsch flach hier alles ist, kein Hügel, nix. Hier könnte ich meinen Alterssitz haben, auf einem der vielen hübschen Bauernhöfen, backsteinrot, würde ich morgens in meinen Badelatschen und in meinem blauen Frottee-Bademantel würde ich morgens das Haus nur verlassen um die Hühner zu füttern und Eier für das Frühstück aus dem Stall zu sammeln. Eine hübsche Idee. Naja. Wir werden freundlich empfangen von „Last Exit Down“, einer ziemlich guten und authentischen Heavy-Metal-Punk-Band aus Emden. Alle fassen mit an, und zack, ist die Karre leer. Das freut uns, denn wir spüren dass wir doch verwöhnt sind von unserer Nightliner-Tour mit den Booten und lange Autofahrten anstrengend finden. Selbst mir als Beifahrer geht das Gegurke auf den Sack. Ätzend. Wir soundchecken und stellen erfreut fest dass sowohl Vorband als auch deren Anhang sehr textsicher sind und unsere Lieder mögen. Der Vorverkauf lief leider nicht so gut, am Ende werden inkl. Gästen circa 50 Leute da gewesen sein. Wir entscheiden dass die die da sind ja nix dafür können dass die anderen nicht da sind und bieten eine Rock-Supershow. Zum Ende stürmt das Publikum die Bühne und wir singen alle zusammen „We are the World“. Emden wird eins. Wunderhübsch. Und interessant zu sehen dass diese ganzen harten Rocker den Text dieser Schmalzhymne ganz gut kennen. Hihi. Nach dem Konzert gibt es noch Nudeln mit Hack und wir fahren mit dem Taxi ins Hotel. Schnell ins Bett, denn morgen haben wir „nur“ 350 km vor uns, endlich mal eine Chance auszuschlafen. Und die will genutzt sein. Auf wiedersehen.
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