Polyester, Oldenburg

Geschrieben von Flozze

DAS PACK, 24.01.2012, live im Polyester, Oldenburg Heute geht sie los, die erste längere Rutsche unserer 'Tourt doch was ihr wollt'. Wir fahren nach Oldenburg und ich mache mich morgens auf den Weg, in Hamburg, zum Treffpunkt. Als ich am vereinbarten Parkplatz ankomme sehe ich Dragan auf der anderen Strassenseite. Aber er mich offensichtlich nicht und läuft an mir vorbei. Ich pfeife ihm freundlich hinterher, wie man das halt so macht wenn man so ein mazedonischen, feenhaftes Wesen lasziv an sich vorbei schlendern sieht. Er winkt und läuft einfach weiter. Ich schmeisse ihm einen Stein hinterher und treffe ihn beim ersten Versuch mit voller Wucht am Kopf. Leider tödlich, Dragan ist raus. Ciao. Dann gehen wir zusammen Kaffee und Kuchen für alle kaufen, beim Portugiesen nebenan. Dann holen wir Pensen, unsere neue, sensationelle Discokugel und dann Claudio ab. Dann fahren wir nach Hannover und holen Timmey ab, der hat nämlich neue Spitzenpullover und T-Shirts für uns dabei. Große Freude, großes Hallo. Und nun, endlich, sind wir auf dem Weg nach Oldenburg. Was uns wohl erwarten wird? Wir waren noch niemals in dieser Stadt und der Vorverkauf lief eher mäßig. Spannende Sache. Schon als wir in die Stadt fahren finde ich Oldenburg wieder mal sympathisch. Eine schöne Architektur und viele freundliche Menschen auf Fahrrädern. Prima. Das Polyester liegt mitten in der Innenstadt. Ein lustiger, kleiner Club mit einer feschen Retro-Einrichtung. Mitte bis späte Siebziger Jahre, würde ich sagen. Als wir vor der Tür stehen und hitzig über das richtige Verhalten beim Laden diskutieren öffnet sich im zweiten Stock ein Fenster und heraus fliegt ein Fallschirm mit Milchschnitten. Ja, sie haben richtig gehört, ein verdammter Fallschirm mit einem fünfer Pack Milchschnitten. Soll wohl soviel bedeuten wie: macht euch das Leben doch nicht so schwer ihr süßen Boys mit den südländischen Freunden. Süß. Vielen Dank nochmal. Später zeigt sich dass die Werfer zwei junge Damen waren, durchaus hübsch und in Geberlaune. Da zeigt sich die Stadt doch gleich mal mit ihrem freundlichsten Gesicht, da fühlt man sich willkommen. Denn merke: Wo man singt und/oder Milchschnitten wirft, da lass dich nieder, denn böse Menschen kennen keine Lieder, und mit Milchschnitten werfen sie auch nicht. Dann bauen wir auf, heute ist alles ein bisschen eng, es gibt noch zwei extra gute andere Bands. Gentility und Hore. Prima, freundliche Jungs. Dann gehen wir in die im selben Haus gelegene Künstlerwohnung und kriegen Sandwiches mit Saziki. Und als wir runter gehen um auf die Kacke zu hauen bekomme ich einen kleinen Schreck (in meinem lila und rosa Trainingsanzug entfleucht mir ein dazu passendes 'Huch'). Der Laden ist rappelvoll, Oldenburg, herzlichsten Dank für`s kommen. Ihr seid ja ne süße Meute. Und wild seid ihr auch. Ein Pogoinferno des Todes breitet sich auch über dieser niedlichen Studentenstadt und alle finde`s prima. Nach der Show gehen wir hoch und machen noch ein bisschen Party, Dank Urselchens prima Partykoffer. Information für Insider. Zum Schluss bedanken wir uns noch beim Laden, bei den anderen Bands und bei Zorro und Lars die todesmutig in der ersten Reihe getanzt haben und uns mit ihrer ausgeflippten Partylaune mitgerissen haben. Danke.
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